über papagallos

über papagallos

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Guten Tag, Gude und γειασας, 

mein Name ist Nikos Gallos, ich wurde in Kalamata, Griechenland geboren und lebe seit etwa zwanzig Jahren in Hessen.


 

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Der griechische Teil meiner Familie lebt in Lachanada bei Finikounda, einem kleinen Fischerdorf auf der Halbinsel Peloponnes und besitzt dort mehrere Hektar Land mit Olivenbäumen.


 

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Seit Generationen werden diese auf traditionelle Weise, rein biologisch angebaut und gepflegt. Unsere Familie kümmert sich gemeinsam um alle anfallenden Arbeiten auf dem Hain.


 

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Tatkräftige Unterstützung erhalten wir von unserer Ziegenherde, die sich um das „Unkrautjäten“ und die Düngung kümmert.


 

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Im November und Dezember werden die Oliven von uns in Handarbeit geerntet und direkt in der Ölmühle vor Ort kaltextrahiert.


 

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Meine Lebensgefährtin Stephanie Schubert und ich fahren etwa 3x im Jahr nach Griechenland, helfen bei der Ernte, füllen selbst ab und transportieren das Öl auch selbst nach Deutschland. Hier kümmern wir uns gemeinsam um die Vermarktung über den onlineshop, den Marktstand und deutschlandweite Messen.


 

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Uns liegt vor allem die schonende Herstellung und die besondere Qualität am Herzen. Vom Pflanzen der Bäume bis zum Abfüllen des Olivenöls begleiten wir den gesamten Prozess in Familienhand.


 

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Der Name „papagallos“ geht übrigens auf meinen Großvater Nikolaos Gallos zurück, nach dem ich benannt wurde. 

Er war in unserem Dorf der Pfarrer (griechisch papas) und wurde entsprechend Papa-Gallos gerufen. Die Bedeutung des Wortes „papagallos“ ist zudem „Papagei“ was genau genommen auch sehr gut zu ihm passt, da er gern und viel erzählt hat. 

 

Bereits vor Jahren hat mein Onkel Lakis seine Taverne in Lachanada ebenfalls nach „Papa-Gallos“ benannt, sodass der Name bereits Familiensache ist.

Übrigens auch im Bild zu sehen: die griechische Leichtigkeit mit der man manchmal die Sachen angehen sollte. Für das „s“ von Nikolaos war nicht mehr ausreichend Platz, was jedoch kein Anlass war einen neuen Grabstein anzufertigen. Vielleicht manchmal keine schlechte Sache die Dinge ein bisschen „siga siga“ (langsam, langsam) anzugehen.